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Leipziger Gründerteam erneut unter Preisträgern

veröffentlicht am 13. März 2015 von in Geschichten | Portraits | Interviews

Schneller, effizienter, kostengünstiger - High-Tech Gründer werden höchsten Anforderungen gerecht

Die Gründer der Life Sciences und Chemie haben viel zu bieten. Das verdeutlichen die Einreichungen zum bundesweiten Businessplan-Wettbewerb der Gründerinitiative Science4Life e. V. Die Geschäftskonzepte bestechen durch wissenschaftliche Exzellenz und wirtschaftliche Umsetzbarkeit. Die Bereiche, in denen die Innovationen zur Anwendung kommen, sind vielschichtig. Auch das Interesse an der Optimierung von Technologien, Arbeitsabläufen und Produkten ist ungebrochen. Die Beteiligung am Wettbewerb ist unverändert hoch. Von insgesamt 60 Geschäftskonzepten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden die zehn besten in der Hessischen Landesvertretung in Berlin prämiert.

Vielversprechende Neuerungen gibt es verstärkt in den Branchen Biotechnologie, Pharmazie, Medizintechnik und Chemie sowie in Green- und Clean-Tech. Darunter sind etwa die Nachbildung von Nervensträngen mittels Spinnwebfasern, eine verbesserte digitale Gefäßanalysemethode für Chirurgen, der Einsatz von Nanotechnologie zur besseren Wirksamkeit von Augentropfen oder ein neuartiges und umweltfreundliches Glasbeschichtungsverfahren für Holz.

Die Mehrheit aller Ideen entsteht an Universitäten und Forschungseinrichtungen. Zu den zehn Gewinnerteams der Konzeptphase gehört auch das Leipziger Team SIAS, welches bereits im vergangenen Jahr den futureSAX-Onlinepreis mit nach Hause nehme konnte. .

Das Team: Dr. Mike Francke, Dr. Joanna Stachnik

Die Idee: Augenchirurgisches System zur Behandlung pathologisch fortschreitender Augenausdehnung (Myopie). Das Team aus dem Translationszentrum für Regenerative Medizin der Universität Leipzig entwickelt ein Therapiekonzept zur Behandlung einer Augenerkrankung (pathologische Kurzsichtigkeit), bei der sich das Auge ausdehnt und es so zu massiven Netzhautdegenerationen und schweren Sehstörungen kommt.

Der Nutzen: Der Einsatz des Substanz- und Lichtapplikationssystems (SAIS) soll die biomechanische Stabilität des Auges erhöhen und der Ausdehnung entgegenwirken. Der neue therapeutische Ansatz kann die mit pathologischer Myopie einhergehende Erblindung verhindern.