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Geospin und CarlundCarla.de starten das Startup Inkubator-Programm in der Gläsernen Manufaktur

veröffentlicht am 23. März 2017 von in Geschichten | Portraits | Interviews

Zehn internationale Teams präsentierten ihre innovativen Ideen zur Zukunft der Mobilität bei einem Startup-Pitch. Geospin, Spezialisten für geografische Big-Data-Analysen, überzeugten die sechsköpfige Expertenjury, ebenso wie CarlundCarla.de, die ein neuartiges Konzept zum Corporate Car-Sharing vorstellten. "Wir sind sehr angetan von der Vielfalt innovativer Mobilitätsideen. Die beiden Teams bedienen unterschiedliche Facetten - einerseits im Kontext von Mobilitätsdienstleistungen und anderseits fokussiert auf Navigation und Geo-Verortung. Beides sind enorm wichtige Themenfelder der Zukunft", sagte Kai Siedlatzek, Finanz-Geschäftsführer bei Volkswagen Sachsen.

"Wir sind hocherfreut, beim neuen Inkubator-Programm dabei zu sein. Wir wollen unsere Car-Sharing-Ideen durch das große Volkswagen-Netzwerk beschleunigen", sagte Richard Vetter von CarlundCarla.de. "Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Volkswagen und unseren Daten-Analysen nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln", sagte Christoph Gebele von Geospin.

Die Gläserne Manufaktur hatte heute Vormittag ein Startup-Inkubator-Programm gestartet. Unterstützt von der Volkswagen Konzern-IT, Volkswagen Sachsen sowie der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden wurde per Knopfdruck die Webseite live geschaltet. Dort können sich die Startups jetzt bewerben. Ziel ist es, dass Startups ihre Ideen direkt in der Gläsernen Manufaktur zur Marktreife entwickeln.

Junge Startups haben nun vier Wochen Zeit, ihre Ideen rund um die Mobilität der Zukunft einzureichen. Der Inkubator richtet sich an Gründer aus aller Welt. Ende April werden weitere Unternehmen in Dresden ihre Ideen zur Mobilität bei einem zehnminütigen Pitch präsentieren. Ein Auswahlgremium wird die besten Ideen und Teams für die Frühjahrs-Gruppe auswählen. Die Gründer werden dann für sechs Monate in die Gläserne Manufaktur einziehen. Nach drei Monaten müssen die Teams ihre ersten Ergebnisse zeigen. Sind diese überzeugend, sollen die Startups die Ideen in Dresden zur Marktreife entwickeln. Im Herbst werden dann weitere Teams in die Manufaktur einziehen.

Der Inkubator richtet sich dabei gezielt an auch an gründungswillige Studenten und Wissenschaftler. Wichtig: Teil des Inkubator-Programms ist eine finanzielle Unterstützung von 15.000 Euro pro Startup.